Vereinsgeschichte (1960-1974)

Schon um 1960 wurden die ersten Versuche gestartet, eine moderne Kegelbahn zu errichten. Leider blieben alle Bemühungen erfolglos. 1962 wurde die Situation dann kritisch. Um überhaupt noch Existenzaussichten zu haben, wurde es nötig, Mitglied im Deutschen Kegler Bund zu werden. Voraussetzung hierzu war allerdings das Vorhandensein einer modernen Kegelbahn.

1963 beschloss man in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, den Kegelclub Germania in das Vereinsregister eintragen zu lassen. Dieser Beschluss bildete die Grundlage für den Beitritt zum Deutschen Kegler Bund und 1965 zum Keglerverein Kitzingen und Umgebung e.V.

In einer Besprechung am 11.08.1963 wurde beschlossen, eine eigene Bahn zu bauen. Auf unseren Antrag und auf Empfehlung von Bürgermeister Adam Fuchs überließ uns die Stadt Marktbreit das benötigte Grundstück in Erbpacht. Nun konnte bewiesen werden, dass wir bereit waren, uns eine Sportstätte samt zugehörigem Heim zu schaffen. In wirklich selbstlosem Einsatz wurden alle notwendigen Arbeiten von Mitglieder, Gönnern und Freunden des Vereines durchgeführt. Dieser vorbildliche Einsatz ermöglichte es, bei einem Eigenkapital von nur 2.000,- DM und Zuschüssen von 10.000,- DM den ersten Bauabschnitt zu finanzieren. Dieser wurde am 27.06.1964 fertiggestellt.

Schon am 01.10.1966 konnte mit dem zweite Bauabschnitt begonnen werden und am 01.02.1967 war auch Wohnung bezugsfertig und die gesamte Anlage konnte an die Pächter Hella und Herbert Helemann übergeben werden. Mit dem Bau der vereinseigenen Kegelbahn begann das eigentliche Sportkegeln in Marktbreit. Von nun an erlebte der Club einen laufenden Mitgliederzuwachs, der nicht nur auf die vorbildlichen Sportmöglichkeiten, sondern auch auf die ausgezeichnete Betreuung durch die Pächter zurückzuführen war. Zu dieser Zeit zählte der Club 65 Mitglieder. Die Trainingsabende wurden gut besucht, zahlreiche Pokal erkegelt. Anfang der 70er Jahre verzeichnete der Club einen starken Zulauf im Jugendbereich. Zeitweise beteiligten sich über 20 Jugendliche am Training. Da jedoch nur eine Kegelbahn zur Verfügung stand, verloren viele wieder das Interesse am Kegeln.